NSA spionierte offenbar auch österreichischen Uni-Mitarbeiter aus
Wien/Berlin (APA) - Unter den vom US-Geheimdienst NSA ausgespähten Nutzern des Anonymisierungsnetzwerks Tor soll sich auch ein Österreicher ...
Wien/Berlin (APA) - Unter den vom US-Geheimdienst NSA ausgespähten Nutzern des Anonymisierungsnetzwerks Tor soll sich auch ein Österreicher befinden. Nach einem Bericht von „derstandard.at“ soll es sich dabei um einen nicht namentlich genannten Mitarbeiter einer „großen österreichischen Universität“ handeln. Er habe sich in der Sache nicht äußern wollen.
Zuvor hatte die „ARD-Tagesschau“ berichtet, die NSA spioniere mithilfe des Programms XKeyscore die sogenannten Directory Authorities, jene Server die eine Liste aller Tor-Server beherbergen, aus. Unter diesen finde sich auch ein Server aus Österreich.
Weltweit gibt es gut 5.000 Tor-Server. Der Name des Programms leitet sich von „the onion router“ (der Zwiebelrouter) ab, weil jede Anfrage über mehrere Server, also Zwiebelschichten, geschickt wird, um so ihre Herkunft zu verschleiern.
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