Zahl der FSME-Fälle sprunghaft gestiegen
Wien (APA) - In Österreich sind heuer 23 Menschen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt, neun von ihnen allein seit 26. Juni, al...
Wien (APA) - In Österreich sind heuer 23 Menschen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt, neun von ihnen allein seit 26. Juni, also innerhalb einer Woche. Das gab das Department für Virologie an der MedUni Wien am Donnerstag bekannt.
Die FSME-Fälle traten in allen Bundesländern mit Ausnahme von Wien auf. Experten wiesen darauf hin, dass rund die Hälfte der Österreicher nicht oder nicht mehr durch eine Impfung vor der „Zeckenkrankheit“ geschützt ist und raten, sich möglichst rasch immunisieren zu lassen. Die FSME-Impfaktion läuft noch bis Ende Juli. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist ursächlich nicht behandelbar. Im vergangenen Jahr sind in Österreich 98 Menschen daran erkrankt und zwei gestorben.
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