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Neuer Passat startet im vierten Quartal

Der Passat Variant startet zeitgleich mit der Limousine im Spätherbst des heurigen Jahres.Fotos: Hersteller
© Volkswagen AG

Berlin – Vor wenigen Tagen stellte Volkswagen die achte Generation des Passat vor – der Mittelklassewagen basiert erstmals auf der noch rech...

Berlin –Vor wenigen Tagen stellte Volkswagen die achte Generation des Passat vor – der Mittelklassewagen basiert erstmals auf der noch recht frischen Fertigungstechnik MQB. Das ist der modulare Querbaukasten, den unter anderem der aktuelle Golf, der neue A3, der frische Leon und der geräumige Octavia nutzen. Nun lotet der Passat den MQB hinsichtlich der Länge aus, denn die Limousine misst vom Kühlergrill bis zum Heckstoßfänger 4767 Millimeter. Damit ist sie zwar zwei Millimeter kürzer als die Vorgängerin, bietet aber dennoch mehr Platz für Insassen und Ladegut. Denn der Radstand nimmt um 79 auf 2791 Millimeter zu, die Überhänge sind entsprechend kürzer ausgefallen.

Wenn der neue Passat gegen Ende des Jahres zeitgleich mit dem Variant (Kombi) auf den Markt kommt, wird ihn die Preisliste mit acht Motorvarianten ausweisen. Das Leistungsspektrum reicht von 120 bis 280 PS, die Abgasnorm Euro 6 gilt als gesetzt, Turbolader sind bei allen selbstverständlich. Völlig neu, also ohne Vorgänger, ist die Plug-in-Hybrid-Ausführung. Ein E-Motor und ein Vierzylinder-Turbobenziner leisten gemeinsam 211 PS, rein elektrisch lässt sich das Fahrzeug laut Hersteller bis zu 50 Kilometer weit fahren. Die Technik entnimmt der Passat im Wesentlichen vom Audi A3 e-tron beziehungsweise vom Golf GTE.

Zu den neuen technischen Errungenschaften des Passat zählen ausfahrbares Head-up-Display, City-Notbrems­assistent mit Fußgängerkennung und Active-Info-Display (anstelle analoger Instrumente). (hösch)