50 Jahre Militärhunde - Bundesheer setzt auf Hunde und Pferde
Wien (APA) - Beim Bundesheer geht es mitunter auch tierisch zu: Neben 170 Hunden stehen auch Pferde im Dienst des Militärs. Das Militärhunde...
Wien (APA) - Beim Bundesheer geht es mitunter auch tierisch zu: Neben 170 Hunden stehen auch Pferde im Dienst des Militärs. Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch gilt laut Bundesheer sogar als weltgrößte Zuchtstätte für Rottweiler.
In Hochfilzen leben 53 Haflinger, die dort Transportaufgaben für die Gebirgstruppe übernehmen. An der Militärakademie Wiener Neustadt wiederum stehen 19 Warmblüter für den Reitsport zur Verfügung. Und die Garde in Wien beherbergt zwei „Musikponys“. „Außer Dienst gestellt“ sind mittlerweile 200 bis 300 „Dienstfische“. Die Regenbogenforellen mussten in der „Einsatzzentrale Basisraum“ in St. Johann im Pongau die Wasserqualität im Bunker prüfen.
Die größte Tiergruppe machen die Hunde aus. Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch gibt es seit mittlerweile 50 Jahren. Etwa 40 Bedienstete kümmern sich dort um Zucht, Aus-, Fort-, und Weiterbildung, Einsatzvorbereitung und Verwaltung aller Hundes des Bundesheers.
Seit 1964 wurden dort nach Angaben des Bundesheers insgesamt über 2.100 Hunde registriert, wobei über 1.500 Rottweiler aus Eigenzucht stammen. Der Rottweiler gilt laut Militär als treu, robust, wesensfest und wehrbereit und zähle daher zu den besten Wach- und Schutzhunden.
Lange galt im Bundesheer die Faustregel, dass zwei Drittel Rottweiler einem Drittel Schäferhunden gegenüberstehen - künftig zeichnet sich aber eine Verteilung in Richtung eines Verhältnisses von 50:50 ab. Dies deshalb, weil reine Wachaufgaben zugunsten von Spüraufgaben zurückgehen. Schäferhunde deutscher, belgischer oder holländischer Herkunft werden vor allem zu Drogen- oder Sprengstoffspürhunden ausgebildet.
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