Fußball-WM: Splitter 2 - VW-Werk ließ Spätschicht ausfallen
Rio de Janeiro (APA/dpa) - Weitere Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:...
Rio de Janeiro (APA/dpa) - Weitere Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:
Pünktlich zum WM-Viertelfinale Deutschland gegen Frankreich können Urlauber auch in Nizza wieder ihre Nationalflagge wehen lassen. Das Verwaltungsgericht der Mittelmeerstadt hob am Freitag ein entsprechendes Verbot auf. Zuvor hatte der konservative Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, die „demonstrative Nutzung“ ausländischer Flaggen für die Zeit der Weltmeisterschaft untersagt. Aus Sicht des Verwaltungsgerichts war das Verbot „nicht verhältnismäßig“.
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VW ließ am Freitag im Wolfsburger Stammwerk die komplette Spätschicht ausfallen, damit die Belegschaft die Übertragung des WM-Viertelfinalspiels gegen Frankreich sehen konnte. Die Bänder stünden zwischen 14.00 und 22.00 Uhr still, sagte ein Betriebsratssprecher. Während dieser Zeit hätten etwa 4.000 Mitarbeiter frei. Der Arbeitsausfall werde über Zeitkonten geregelt. Bereits für das Achtelfinal-Spiel am Montag gegen Algerien waren die Schichtpläne angepasst worden. Volkswagen ist ein großer Fußballsponsor und hat mit dem VfL Wolfsburg einen Werksclub in der Bundesliga.
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Eine knappe Mehrheit der Deutschen freut sich auf fußballfreie Abende nach der WM. 55 Prozent bejahten eine entsprechende Frage bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Für 45 Prozent könnte die WM weiter die Abendplanung bestimmen. Frauen freuen sich prozentual etwas mehr über eine fußballfreie Zeit (59:41), bei Männern ist die Meinung eher geteilt (51:49). Allein bei den 18- bis 24-Jährigen bevorzugt eine Mehrheit von 59 Prozent auch weiterhin den Fußballabend.
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Die Stadtverwaltung von Kolumbiens Hauptstadt Bogota hat beim (heutigen) WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Brasilien Gewalt befürchtet und deshalb die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Dies teilte das Bürgermeisteramt mit. In Kolumbien kamen schon mehrere Menschen bei WM-Feiern ums Leben - allein nach dem gelungenen Viertelfinaleinzug am Samstag starben acht Menschen. Zwölf Stunden rund um das Spiel sei der Verkauf und Konsum von Alkohol verboten. Bei den vorhergehenden Spielen war ein 24-stündiges Verbot in Kraft gewesen, daher werde es nun vermehrt Kontrollen geben. Die 50.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung bekommen den Freitagnachmittag frei.
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