Italiens Defizit sank im ersten Quartal 2013 auf 6,6 Prozent
Rom (APA) - Italien, das seit dieser Woche die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, kämpft darum, das Staatsdefizit unter Kontrolle zu hal...
Rom (APA) - Italien, das seit dieser Woche die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, kämpft darum, das Staatsdefizit unter Kontrolle zu halten. Im ersten Quartal 2014 betrug das Defizit 6,6 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Das sind 0,7 Prozentpunkte weniger als im Vergleichszeitraum 2013, teilte Italiens Statistikamt Istat mit.
Der Steuerdruck betrug im ersten Quartal 38,5 Prozent. Das sind 0,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2013.
Die Regierung von Matteo Renzi sucht nach zusätzlichen 17 Milliarden Euro, um unter anderem Stützungsmaßnahmen für Arbeitslose und Arbeitnehmer auf Kurzarbeit zu finanzieren. Die Regierung will außerdem Gelder für Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Industriesystems zahlen. Ein Nachtragsbudget wurde zuletzt von der Regierung ausgeschlossen.
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