Schwedische Regierung kappt Wachstumsprognosen für 2014 und 2015

Stockholm (APA/Reuters) - Die schwedische Regierung hat ihre Wachstumsprognosen für die heimische Wirtschaft gekappt. Es gebe weniger Impuls...

Stockholm (APA/Reuters) - Die schwedische Regierung hat ihre Wachstumsprognosen für die heimische Wirtschaft gekappt. Es gebe weniger Impulse von der globalen Konjunktur, sagte Finanzminister Anders Borg am Freitag. „Wir haben eine schwächere Erholung und die Abwärtsrisiken bleiben“. Schweden sei zwar in einer starken Position, „aber wir brauchen mehr Strukturreformen“.

Die Regierung senkte ihre Wachstumsprognose für 2014 auf 2,5 von 2,7 Prozent. Für 2015 peilt sie ein Plus des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 3,1 Prozent an, bisher waren 3,3 Prozent veranschlagt. Trotz wachsender Skepsis dürfte es damit immer noch deutlich besser laufen als in den meisten Euro-Ländern, die 2014 zum Teil erstmals seit Jahren die Rezession verlassen dürften.

Die schwedische Notenbank hatte am Donnerstag ihren Leitzins überraschend deutlich gesenkt. Die Wirtschaft erhole sich zwar weiter, allerdings bleibe die Inflation niedriger als erwartet, hatten die Zentralbanker erklärt.