Kultursommer: Jazzfestivals von Montreux bis Johannesburg

Montreux (APA) - Heute, Freitag, startet das Montreux Jazz Festival am Genfer See mit der britischen Singer-Songwriterin Amy MacDonald. In d...

Montreux (APA) - Heute, Freitag, startet das Montreux Jazz Festival am Genfer See mit der britischen Singer-Songwriterin Amy MacDonald. In den nächsten zwei Wochen wollen mehr als 100 Künstler und Bands das Publikum begeistern. Im vergangenen Jahr besuchten 250.000 Menschen das traditionsreiche Festival. Aber auch anderswo wird Jazzfreunden ein vielfältiges Programm geboten. Im Folgenden ein kleiner Überblick:

SCHWEIZ:

Das 48. Montreux Jazz Festival in der Schweiz zeichnet sich durch ein genreübergreifendes Line-up aus. Das Festival versuche weiterhin, „seinen begeisterungsfähigen Dialog mit allen Generationen der aktuellen Musik aufrechtzuerhalten“, so Festival-Direktor Mathieu Jaton. Neben Pharrell Williams, der am 7. Juli im Auditorium Stravinski auf der Bühne stehen wird und der Soullegende Stevie Wonder, die am 16. Juli ein Konzert gibt, treten bis 19. Juli u. a. die Band Babyshambles, die deutschen Newcomer Milky Chance, die Schwedin Lykke Li, Chris Rea, Massive Attack oder US-R&B-Sänger Robin Thicke auf. (www.montreuxjazzfestival.com/fr)

TÜRKEI:

Bereits seit 1. Juli findet in der türkischen Hauptstadt das Istanbul Jazz Festival statt. Neben US-Amerikaner Chick Corea, der zu den bedeutendsten Jazz-Pianisten unserer Zeit zählt, und dem US-amerikanischen Jazz-Bassisten Stanley Marvin Clarke, die gemeinsam im Duett auftreten werden, stehen auch noch zahlreiche andere Künstler und Bands bis 16. Juli auf dem Programm. Der britische Sänger und Schauspieler Hugh Laurie, bekannt durch seine Rolle als „Dr. House“ in der gleichnamigen Krankenhaus-Serie, will am 9. Juli seine Leidenschaft für Blues und Jazz mit den Fans in Istanbul teilen. Ein besonderes Highlight wird auch der Auftritt von der Britin Katie Melua, die ihre Songs am 10. Juli performen wird. (http://caz.iksv.org/en)

ITALIEN:

Im Rahmen des Umbria Jazz im italienischen Perugia, das von 12. bis 20. Juli stattfindet, treten dieses Jahr u.a. Jazz-Pianist Herbie Hancock sowie Jazz-Gitarrist John Scofield auf. Jazz-Legende Al Jarreau und Natalie Cole, Tochter des verstorbenen Jazz-Sängers Nat King Cole, besuchen nach ihren Auftritten beim Jazz Fest Wien auch die umbrische Hauptstadt. Erstmals in der 37-jährigen Geschichte des Festivals wird heuer ein Rap-Act (die Hip Hop-Gruppe „The Roots“) auf der Bühne stehen. (www.umbriajazz.com)

FINNLAND:

Bob Dylan, James Blunt und Zara McFarlane sind nur einige der Künstler, die beim Pori Jazz Festival an der finnischen Westküste ihre Lieder zum Besten geben werden. Dieses Event, das 1966 zum ersten Mal statt fand, zählt heute mit 120.000 bis 160.000 jährlichen Besuchern zu einem der größten in Finnland und findet dieses Jahr von 12. bis 20. Juli statt. Weitere Highlights sind Auftritte der Pet Shop Boys, von Jamie Cullum, Suzanne Vega und Patti Smith. (www.porijazz.fi)

SÜDAFRIKA:

Wen es weit in den Süden treibt, dem wird Ende des Sommers auch in Südafrika Jazziges geboten: Am 25. September startet das dreitägige Joy of Jazz Festival in Johannesburg und wartet mit Jazz-Größen aus der ganzen Welt auf. Neben der vierfachen Grammy Award-Gewinnerin Dianne Reeves sind auch Jazzposaunist Delfeayo Marsalis, Jazzsängerin Sibongile Khumalo und der südafrikanische Musiker Jonas Gwangwa Bestandteil des diesjährigen Line-ups. (www.joyofjazz.co.za)