Cannabisplantage

Polizei verteidigt Großeinsatz in Zirl: „War Rettungsaktion“

Zirl – Nach der aufsehenerregenden Jagd auf die zwei Betreiber einer Cannabisplantage am Donnerstag in Zirl werden die beiden 24 und 25 Jahr...

Zirl –Nach der aufsehenerregenden Jagd auf die zwei Betreiber einer Cannabisplantage am Donnerstag in Zirl werden die beiden 24 und 25 Jahre alten Männer wegen des Suchtgiftdeliktes auf freiem Fuß angezeigt, erklärt der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant von Innsbruck-Land, Christoph Kirchmair.

Wie berichtet, waren die Männer im steilen, felsdurchsetzten Gelände am Eingang des Brunntales vor der Polizei geflüchtet und hatten einen Großeinsatz mit Hubschrauber, Suchhund und Bergrettung ausgelöst. Kirchmair rechtfertigt das Vorgehen: „Wir müssen zwei Dinge unterscheiden.“ Nach dem Hinweis aus der Bevölkerung sei zuerst eine Streife verständigt worden und sei auf die zwei Männer getroffen. Bei deren Flucht sei Verstärkung angefordert worden. Nach der Festnahme des leicht verletzten 25-Jährigen habe angenommen werden müssen, dass sein Komplize im immer steileren Gelände abgestürzt sei. Deshalb seien Hubschrauber und Bergrettung samt Hund alarmiert worden. „Das war ein Rettungseinsatz“, betont Kirchmair.

Das Duo sei geständig, die zwölf Cannabispflanzen für den Eigenbedarf gezüchtet zu haben. In der Wohnung des Älteren seien ca. 30 Gramm Cannabiskraut, Suchtgift­utensilien und Ausstattung zur Aufzucht von Cannabispflanzen sichergestellt worden, so die Polizei. (cm)

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