Fußball-WM: Splitter 3 - Belgisches Delfinbaby Divock Origi ist tot

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Weitere Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:...

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Weitere Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:

Andere Mannschaften haben einen Psychologen für die Seelen-Massage, Costa Rica dagegen setzt auf einen Soziologen. Die Aufgabe des Kolumbianers Jaime Perozzo ist es, das Team „von einem gesellschaftlichen und nicht psychologischen Standpunkt aus zusammenzubringen“. Er schätze die Arbeit der Psychologen, sagte Perozzo, aber Soziologen würden die verschiedenen Aspekte einer Mannschaft ganzheitlicher sehen. „Wenn man die sozialen Aspekte stärkt, verstärkt man auch die Idee, seine eigenen Eigenschaften in den Dienst des Kollektivs zu stellen.“ Perozzo arbeitet seit zweieinhalb Jahren mit der Mannschaft von Trainer Jorge Luis Pinto.

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Für Sportartikel-Hersteller Lotto erweist sich die WM als Goldgrube. Das italienische Unternehmen ist Ausrüster des Nationalteams von Costa Rica, die völlig überraschend ins WM-Viertelfinale vorgestoßen ist. Die Trikotverkäufe haben sich seit dem Erfolgslauf der „Ticos“ um das 20-Fache erhöht, und die zusätzliche Nachfrage bringt die Firma gehörig in Schwitzen. „Wir haben Probleme, dem Bedarf nachzukommen und eine schnelle Produktion für weitere Shirts zu organisieren, die bald Erinnerungsstücke für eine historische Leistung sein werden“, sagte Lotto-Präsident Andrea Tomat. Costa Rica ist die einzige Mannschaft im Viertelfinale, deren Trikot nicht von Adidas oder Nike hergestellt wird.

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Das Twitter-Kürzel für das deutsche WM-Viertelfinale ist von Nutzern des Kurznachrichtendienstes im wahrsten Sinne des Wortes hinterfragt worden. Viele spotteten über den Hashtag #FRAGER, der das Spiel Frankreich (FRA) gegen Deutschland (GER) meinte. „Kann mir mal jemand sagen, wer dieser #Frager ist?“, schrieb ein Nutzer.

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Der Zeichner einer als beleidigend empfundenen Karikatur hat sich vor dem WM-Viertelfinale gegen Brasilien der kolumbianischen Botschaft in Brüssel zufolge offiziell entschuldigt. Der öffentlich-rechtliche belgische Rundfunk hatte vergangenes Wochenende einen Cartoon veröffentlicht, der drei Spieler zeigt, wie sie das Freistoßspray des Schiedsrichters mit der Nase schnupfen. Diese Anspielung auf Kokain war in zahlreichen kolumbianischen Medien kritisiert worden, Pascal Decubber habe „das ganze Land beleidigt“, schrieb die Zeitung „El Tiempo“.

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Abergläubische Fans könnten es als böses Omen sehen: Ein nach dem belgischen WM-Torschützen Divock Origi benanntes Delfinbaby ist tot. Das teilte der Boudewijn Seapark am Freitag in Brügge mit. Demnach war Origi bereits am Dienstag aus noch unbekannten Gründen gestorben. Er hoffe, dass der Tod des Delfinbabys kein böses Omen für das Abschneiden der Belgier bei der Fußball-WM sei, sagte der zoologische Leiter des Delfinariums, Sander van der Heul. Belgien tritt am Samstag im Viertelfinale gegen Argentinien an. Delfin Origi war erst Ende Juni zur Welt gekommen.