Papst Franziskus in Region Molise in Süditalien eingetroffen
Rom/Vatikanstadt (APA) - Papst Franziskus ist am Samstagvormittag in der süditalienischen Region Molise eingetroffen. Der Heilige Vater verl...
Rom/Vatikanstadt (APA) - Papst Franziskus ist am Samstagvormittag in der süditalienischen Region Molise eingetroffen. Der Heilige Vater verließ den Vatikan an Bord eines Hubschraubers und landete auf dem Gelände der Universität der Stadt Campobasso, wo er von tausenden Pilgern begrüßt wurde.
In Campobasso ist ein Treffen mit Vertretern der Arbeitswelt vorgesehen. Danach feiert Franziskus eine Messe im früheren Stadion von Campobasso. Franziskus will sich besonders an die Jugendlichen wenden, die von einer großen Arbeitslosigkeit betroffen sind. Jeder zweite Jugendliche zwischen 15 und 24 ist in der Region ohne Job. Mit 16 Prozent liegt die Arbeitslosigkeit in dieser Gegend zwischen den Abruzzen und Apulien an der Adria über dem Landesdurchschnitt. Eigenladen wurde der Papst nach Molise von Giancarlo Bregantini, Bischof von Campobasso-Boiano
Am Nachmittag fliegt Franziskus mit dem Helikopter nach Castelpretoso zu einer Begegnung mit Jugendlichen aus Diözesen der Regionen Abruzzen und Molise vor der Wallfahrtskirche der Stadt. Danach reist der Papst zur Strafanstalt der Stadt Isernia, wo ein Treffen mit Gefangenen vorgesehen ist. Es folgt eine Begegnung mit kranken Menschen in der Kathedrale von Isernia. In der Stadt wurde im Jahr 1209 Pietro de Murrone geboren, der 1294 als Cölestin V. wenige Monate nach der Papstwahl zurücktrat. Bis zum Rücktritt von Benedikt XVI. (2005-2013) galt er als der letzte Papst, der freiwillig von seinem Amt zurückgetreten ist.
Die Reise in die Region Molise ist die fünfte Reise von Papst Franziskus innerhalb Italiens. Bisher hat er die Inseln Lampedusa und Sardinien, Assisi und zuletzt vor zwei Wochen Kalabrien besucht, die als Hochburg der Mafia-Organisation ‚Ndrangheta gilt.