China: 17 Aktivisten wegen Erinnerung an Massaker von 1989 inhaftiert
Peking (APA/dpa) - Die chinesischen Behörden haben 17 Aktivisten wegen ihres Gedenkens an die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung...
Peking (APA/dpa) - Die chinesischen Behörden haben 17 Aktivisten wegen ihres Gedenkens an die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 verhaftet. Genau einen Monat nach dem 25. Jahrestag am 4. Juni wurde gegen sieben von ihnen sogar Haftbefehl wegen Unruhestiftung erlassen, wie der US-Sender Radio Free Asia und die Menschenrechtsorganisation Chinese Human Rights Defenders am Samstag berichteten.
Unter ihnen seien fünf Aktivisten, die am Jahrestag in der Stadt Zhengzhou in Zentralchina eine öffentliche Aktion zu Erinnerung an die Opfer des Massakers abgehalten hatten. Außerdem würden zwei ihrer Anwälte formell in Haft gehalten. Die Tochter des Anwalts Chang Boyang bestätigte dem US-Sender, dass die Polizei die sieben nach eigenen Angaben verhaftet habe und strafrechtliche Verfahren liefen. „Es ist eine Schande. Sie sind alle unschuldig.“
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