Südtiroler Euregio-Gipfel: Heimatbund verweist auf Geschichte

Völs (APA) - Die vom Land Südtirol organisierte Tagung zum Thema „Regionen in Europa“ hat auch die Organisation der ehemaligen Südtirol-Akti...

Völs (APA) - Die vom Land Südtirol organisierte Tagung zum Thema „Regionen in Europa“ hat auch die Organisation der ehemaligen Südtirol-Aktivisten genutzt. Bei der Tagung auf Schloss Prösels in Völs bei Bozen forderte der „Südtiroler Heimatbund“ am Samstag auf Transparenten unter anderem „Tirol den Tirolern“.

Über das Schicksal des „südlichen Tirol“ solle „in erster Linie die Bevölkerung selbst und nicht irgendwelche Staatsmänner am grünen Tisch entscheiden“, hieß es in einer Aussendung. An der Tagung nahmen unter anderem die Regierungschefs Matteo Renzi (PD) und Werner Faymann (SPÖ) teil.

Tirol bereits sei im 13. Jahrhundert, lange vor Italien und Österreich, als Staatsgebilde entstanden und habe im 14. Jahrhundert zu den Gründungsländern des Habsburgerreiches gezählt, dem es bis nach dem Ersten Weltkrieg angehört habe. 1919 sei das „südliche Tirol“ von Österreich abgetrennt und gegen den erklärten Willen der Bevölkerung Italien zugesprochen worden, wurde in der Aussendung betont.