Pitz-Marathon und Sieger, die aus der Kälte kamen
600 Laufbegeisterte stürmten das Pitztaler Lauf-Event – neue Sieger im Marathon waren Andrea Rigo (ITA) und Gyongyi Nagy (HUN).
Von Toni Zangerl
Mandarfen, Imst –„Keine Gnade mit der Wade“ – so stand es auf den Startnummern der 600 Teilnehmer beim neunten Gletscher-Marathon vom hintersten Pitztal nach Imst. Und den Beweis dafür traten die Akteure dann auch an – und das bei völlig unterschiedlichen Bedingungen.
Für viele war es ein sprichwörtlich fühlbares Wechselbad – denn beim Start in Mandarfen war es frostig, im Ziel in Imst knallheiß. Und was sich dazwischen auf den 42,195 Marathonkilometern auf der fast ständig bergab führenden Asphaltstrecke der Pitztaler Landesstraße abspielte, war nichts für schwache Wadln.
„Ungewohnt, brutal anstrengend und extrem heiß“ – so die Kommentare. Und die Sieger? Andrea Rigo (45) aus Italien, der sich im Vorjahr noch mit dem vierten Gesamtrang hinter Zsolt Kovacs begnügen musste, freute sich über seinen Erfolg. Mit 2:35,50 Stunden verbesserte er die Siegerzeit von Kovacs von 2:37,02 Stunden. Und weil im Ziel Benni Raich gratulierte, freute sich Rigo besonders. „Grazie, grazie ...“
Auch bei den Damen gab es ein neues Siegergesicht. Gyongyi Nagy aus Ungarn spulte die Marthondistanz in 3:05,13 Stunden locker hinunter und unterbot damit die Siegerzeit von Jolanda Scheuber (Schweiz) aus dem Vorjahr.
Im Halbmarathon feierte die Lokalmatadorin Maria Tangl aus Tarrenz in 1:34,25 Stunden einen klaren Sieg, bei den Herren war Thomas Marks (GER) in 1:04,54 Stunden erfolgreich.
Und im Fit&Fun-Lauf setzten sich Manuel Koch (ITA) in 39,59 Minuten sowie Kerstin Esterlechner (GER) in 47,35 Minuten durch.
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