Hillary Clinton besorgt über Spionagefall beim BND

Berlin (APA/dpa) - Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich besorgt über den Spionagefall beim deutschen Bundesnachrichtendie...

Berlin (APA/dpa) - Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich besorgt über den Spionagefall beim deutschen Bundesnachrichtendienst gezeigt. „Das ist ganz klar ein ernstes Thema“, sagte sie am Sonntag bei einer Podiumsdiskussion in Berlin. Sie wisse darüber aber nur das, was in den Medien berichtet worden sei. „Wir müssen abwarten, wie die Faktenlage ist.“

Ein BND-Mitarbeiter soll der CIA über einen Zeitraum von zwei Jahren 218 Dokumente für 25.000 Euro verkauft haben. Clinton hob die Bedeutung der deutsch-amerikanische Zusammenarbeit auch im Sicherheitsbereich hervor. „Sie sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden“, mahnte sie auch mit Blick auf die aktuelle Spionageaffäre. Gleichzeitig sprach sie sich dafür aus, den Geheimdiensten neue Grenzen aufzuzeigen. „Wir sind in einer Phase, in der wir anfangen müssen, einige Linien zu ziehen.“