Fußball-WM: Splitter 2 - Papst Franziskus fiebert mit

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:...

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:

Argentiniens Fußballer konnten bei ihrem Aufstieg in das WM-Halbfinale offenbar auch auf päpstlichen Beistand setzen. Papst Franziskus fiebert mit der argentinischen Nationalmannschaft mit. Als ihn am Samstag in der Kathedrale des mittelitalienischen Isernia ein Bub im hellblau-weißen Trikot des argentinischen Teams begrüßte, schaute der Papst spontan auf seine Armbanduhr und zeigte seinem Gegenüber die Zeit. In diesem Moment dauerte es noch eine knappe halbe Stunde bis zum Anpfiff des Viertelfinales.

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Auf die Rolle als Brasiliens Staatsfeind Nummer Eins hätte Juan Zuniga gerne verzichtet. Nachdem er die WM für den Nationalhelden Neymar mit einem unglücklichen Foul beendet hatte, wurde der Verteidiger von den brasilianischen Zeitungen wüst als „verfluchter Kolumbianer“ beschimpft. „Feigheit hat Neymar aus der WM geworfen. Der kriminelle Einsatz von Juan Zuniga bricht einen Wirbel des Stars“, schimpfte „Extra“. Der Weltverband FIFA nahm zwar Ermittlungen auf, eine Bestrafung des Kolumbianers käme allerdings überraschend.

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Diego Maradona sieht vor dem WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Brasilien keinen klaren Favoriten. Die beiden Mannschaften seien „sehr gleich“, sagte das argentinische Fußball-Idol in seiner Sendung „De Zurda“ des venezolanischen Senders Telesur. Trotz der Verletzung von Neymar und der Sperre von Kapitän Thiago Silva könne Gastgeber Brasilien seiner Ansicht nach Deutschland die Stirn bieten, meinte Maradona. Im zweiten Halbfinale zwischen Argentinien und den Niederlanden sei jedoch Argentinien „das Team, das es zu schlagen gilt“, fügte er hinzu. Die „Albiceleste“ um Lionel Messi habe sich im Vergleich zu den vorhergehenden Spielen gesteigert.

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Eine offizielle Jubelfeier für die niederländische Nationalmannschaft soll es nur im Falle des Titelgewinns geben. Das haben der Fußballverband KNVB und die Gemeinde Amsterdam vereinbart, berichtete die Nachrichtenagentur ANP. Es sei „der Wunsch des Teams“, nur dann bei einem Volksfest gefeiert zu werden, wenn es gelinge, zum ersten Mal Weltmeister zu werden, meinte ein Verbandssprecher. Das Oranje-Team war nach dem zweiten Platz bei der WM 2010 in Südafrika bei der Rückkehr mit einem Bootskorso auf Grachten und einer Riesenparty vor dem weltberühmten Reichsmuseum gefeiert worden. Damals unterlagen die Niederländer im Endspiel Spanien mit 0:1.

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Die belgischen Fußballer haben sich nach ihrem WM-Aus gegen Argentinien (0:1) mit einem offenen Brief für die Unterstützung in der Heimat bedankt. „An die besten Fans der Welt“, heißt es in dem Schreiben, das der belgische Verband am Sonntag auf seiner Internetseite veröffentlichte. „Wir hatten wirklich gehofft, zu den besten vier Mannschaften der Welt gehören zu können bei dieser WM. Wir waren so dicht davor. Jetzt verlassen wir Brasilien an diesem Sonntagabend müde, aber erhobenen Hauptes.“