Erika Steinbach gibt Amt als deutsche Vertriebenen-Präsidentin auf

Bonn (APA/AFP) - Die deutsche CDU-Politikerin Erika Steinbach gibt nach 16 Jahren ihr Amt als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) ...

Bonn (APA/AFP) - Die deutsche CDU-Politikerin Erika Steinbach gibt nach 16 Jahren ihr Amt als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) auf. Sie werde im November bei den Neuwahlen des Präsidiums nicht mehr für den Posten kandidieren, teilte die 70-Jährige nach Angaben des BdV am Sonntag auf einer Tagung mit. Das Amt sei „eine wunderbare Herausforderung und lohnende Aufgabe“ gewesen.

Es sei ihr ein „Anliegen“ gewesen, „die Schicksale der Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in das Bewusstsein aller Deutschen zu rücken“.

Steinbach war die erste Präsidentin des BdV, die keine eigenen Erinnerungen an die Vertreibungen im Zweiten Weltkrieg hat. Sie wurde im Juli 1943 im westpreußischen Rahmel als Tochter eines in Polen stationierten Luftwaffensoldaten geboren.