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Fußball-WM: Splitter 1 - Niederländer müssen bei Finaleinzug umziehen

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:...

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Rio de Janeiro (APA/dpa) - Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:

Das mögliche Erreichen des WM-Finales würde für das niederländische Team einen Hotelumzug in Rio de Janeiro erfordern. Der Weltverband FIFA habe das Caesar Park Ipanema unter anderem für Sponsoren geblockt, sagte Verbands-Direktor Bert van Oostveen. Ich denke, dass es nicht im Sinne des Fußballs ist, wenn Sportler weichen müssen“, klagte er. „Es ist schade, dass es so kommt. Die Spieler haben sich an das Hotel gewöhnt, sich sehr wohlgefühlt. Und dann müssen sie vor dem wichtigsten Spiel ihrer Laufbahn vielleicht umziehen.“ Vor vier Jahren in Südafrika sei dies ebenfalls der Fall gewesen. Damals hatte die Elftal das Endspiel gegen Spanien in Johannesburg mit 0:1 verloren.

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Chinas Ministerpräsident Li Keqiang wünscht der deutschen Fußballnationalmannschaft den Weltmeistertitel. Die deutsche Mannschaft habe bisher gut gespielt, sagte Li am Montag bei einem gemeinsamen Auftritt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking. Dann sollte sie jetzt auch Weltmeister werden. Im Bewusstsein, damit die anderen Halbfinalisten Brasilien, Argentinien und die Niederlande verärgert zu haben, fügte Li an: „Ich hoffe, dass das mit anderen Weltmeistertitelfavoriten nicht zu Missverständnissen führt.“

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Brasiliens WM-Rekordtorschütze Ronaldo tippt vor dem Halbfinale Deutschland - Brasilien auf einen 1:0-Sieg der „Selecao“. Dies sagte der Weltmeister von 2002 in einem Interview auf fifa.com. Der WM-Gastgeber sei geschockt gewesen vom Turnier-Aus für seinen verletzten Star Neymar. „Aber wir müssen jetzt nach vorne schauen. Das ist ein Klassiker des Weltfußballs und ich glaube nicht, dass die Deutschen jetzt wirklich der große Favorit sind“, meinte der 37-Jährige. „Die Selecao wird immer der Favorit bleiben, gegen jede Mannschaft der Welt.“

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Die niederländische Fußball-Legende Johan Cruyff hat sich als Fan des deutschen Teams geoutet. Der einzige Halbfinalist, der als Mannschaft guten Fußball zeige, sei Deutschland, schrieb Cruyff am Montag in seiner wöchentlichen Kolumne für die Tageszeitung „De Telegraaf“ und schwärmte von den Pässen, dem Positionsspiel und dem Einsatz von Tormann Manuel Neuer. „Ich genieße besonders Toni Kroos, der macht wirklich alles gut. Seine Ballbehandlung ist sogar fast perfekt.“

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Dona Lindinalva hat sich auf Brasilianerinnen und mitteleuropäische Männer spezialisiert. Mehr als 1.000 Paare habe sie in 25 Jahren zusammengebracht, erzählte die Chefin einer Partnervermittlung in Recife. Auch ihre beiden Töchter hat sie mit Deutschen verkuppelt. „Ich erkenne es, wenn es zwischen Menschen funken könnte.“ Rund 1.800 Euro nimmt die 68-Jährige nach eigenen Angaben für ihre Vermittlungsdienste. Hinzu kommen Flug, Unterkunft und Essen - rund drei Wochen verbringen die Männer in Recife, um die Frau fürs Leben kennenzulernen. „Am Anfang geht es nur darum, ob sie sich mögen - die Liebe kommt dann mit der Zeit“, erklärte Lindinalva.

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Die Mannschaften aus Brasilien, Deutschland, Argentinien und Niederlande stehen im Halbfinale der Fußball-WM. Würden alle 32 Staaten, die an der WM in Brasilien teilgenommen haben, ein Turnier in Sachen Nachhaltigkeit austragen, würde die Vorschlussrunde komplett anders aussehen. Und der Weltmeister steht auch schon fest - die Schweiz gewinnt im Finale knapp gegen England, Halbfinalisten sind Belgien und Australien. Ermittelt hat dieses Ergebnis die Zürcher Kantonalbank. Rund 80 Kriterien wie Energieverbrauch, Luftqualität, Kriminalitätsrate, Korruption, Gleichberechtigung, Einhaltung der Menschenrechte oder Pressefreiheit kamen zur Anwendung.


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