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23 Mitglieder von Selbstmordkommandos in Südafghanistan getötet

Kabul (APA/dpa) - Bei Attacken von Taliban-Selbstmordkommandos auf den Sitz des Provinzgouverneurs und das Polizei-Hauptquartier in der süda...

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Kabul (APA/dpa) - Bei Attacken von Taliban-Selbstmordkommandos auf den Sitz des Provinzgouverneurs und das Polizei-Hauptquartier in der südafghanischen Stadt Kandahar sind alle 23 Angreifer ums Leben gekommen. Sie seien entweder erschossen worden oder hätten sich in die Luft gesprengt, sagte der Sprecher der Provinzregierung, Dawa Khan Minapal.

Nach Krankenhausangaben wurden bei den Angriffen am Mittwoch auch vier Angehörige der Sicherheitskräfte und zwei Zivilisten getötet. Die Taliban bekannten sich zu den Attacken, Hauptziel sei der Sitz des Provinzgouverneurs gewesen.

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Minapal sagte, zunächst habe sich ein Attentäter vor dem Eingang des Gebäudes mit dem Büro des Gouverneurs in die Luft gesprengt, ein zweiter habe seine Sprengstoffweste auf dem Parkplatz gezündet. Neun weitere ebenfalls mit Sprengstoffwesten ausgestattete Angreifer hätten sich dann zweistündige Gefechte mit den Sicherheitskräften geliefert. Ein Attentäter habe sich vor dem Polizei-Hauptquartier in die Luft gesprengt, das dann von elf weiteren Taliban-Kämpfer angegriffen wurde.

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