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Energieeffizienzgesetz - E-Wirtschaft: „Erträglicher Kompromiss“

Wien (APA) - Als „gangbare Kompromisslösung“ sieht die österreichische E-Wirtschaft das neue Energieeffizienzgesetz. Die Kritik am System de...

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Wien (APA) - Als „gangbare Kompromisslösung“ sieht die österreichische E-Wirtschaft das neue Energieeffizienzgesetz. Die Kritik am System der Lieferantenverpflichtung bleibt aber aufrecht: „Die Steigerung der Energieeffizienz hätte über andere Wege zielgerichteter und für die Konsumenten günstiger erreicht werden können“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.

Als „teuer und bürokratisch“ kritisiert die Interessenvertretung der E-Wirtschaft die Verpflichtung der Energielieferanten, Energieeffizienzmaßnahmen bei ihren Kunden anzukurbeln. Einen Teil der notwendigen Investitionen würden die Energiekonsumenten selbst tragen müssen, heißt es in einer Aussendung.

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Für den Dachverband Erneuerbare Energie ist die geplante Verringerung des Energieverbrauchs auf 1.050 Petajoule ein „kleiner Schritt vorwärts“, insgesamt ist man mit dem Gesetz aber unzufrieden. Ob das erklärte Verbrauchsziel tatsächlich erreicht werden kann, wird bezweifelt. Ein Wermutstropfen sei außerdem die beschlossene Förderung für unrentable Gaskraftwerke mit Kraftwärmekopplung (KWK), während unrentable Ökostromanlagen, die keinen Einspeisetarif mehr bekommen, nicht unterstützt würden.


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