Entgeltliche Einschaltung

Tausende Swarovski-Kristalle für das „Jedermann“-Kleid

Das Kleidungsstück ist eine hautenge Korsage mit einem 32 Meter langen Saum. Die Kristalle seien in „minutiöser Feinarbeit auf Seidensatin und Seidenmusselin applatziert“ worden, teilte Swarovski in einer Aussendung mit.

  • Artikel
  • Diskussion
Brigitte Hobmeier als "Buhlschaft".
© APA/BARBARA GINDL

Salzburg – Das Kleid der „Buhlschaft“ im Salzburger „Jedermann“ ist mit tausenden Glaskristallen der Firma Swarovski besetzt. Das meldete der Tiroler Glasproduzent in einer Aussendung. Die rote Korsage wird von Brigitte Hobmeier getragen. Für so manchen Fan des Theaterstücks von Hugo von Hofmannsthal ist die Robe der „Buhlschaft“ von besonders großem Interesse im Programm der Salzburger Festspiele.

Entgeltliche Einschaltung

Das Kleidungsstück ist eine hautenge Korsage mit einem 32 Meter langen Saum. Die Kristalle seien in „minutiöser Feinarbeit auf Seidensatin und Seidenmusselin applatziert“ worden, so das Unternehmen. Entstanden ist die textile, von Swarovski gesponserte Kreation in einer Zusammenarbeit der preisgekrönten New Yorker Designerin Olivera Gajic und der Kostümabteilung der Festspiele. „Als Inspiration wählten wir den Lustgarten, den ‚Jedermann‘ für die ‚Buhlschaft‘ anlegen will. Darum all die Blüten auf dem Kleid, auf denen Kristalle wie Tautropfen funkeln“, so die in Serbien geborene Stardesignerin.

„Die Buhlschaft sollte als strahlendste Protagonistin erscheinen, darum verwenden wir Kristalle ausschließlich auf Brigitte Hobmeiers Kleid“, erläuterte Gajic, die das „Jedermann“-Kleid bereits im Vorjahr entworfen hatte. Zudem hat die Designerin - zusammen mit der Kreativ-Abteilung von Swarovski - eine Halskette für Hobmeiers Bühnenauftritt gestaltet.

Der „Jedermann“ wird heuer zum zweiten Mal in der Regie von Julian Crouch und Brian Mertes auf der Bühne vor dem Domplatz gezeigt. Neben Hobmeier - deren Rolle berühmt, textlich aber eine Kleinere ist - spielen Cornelius Obonya als „Jedermann“, Simon Schwarz als „Teufel“, Jürgen Tarrach als „Mammon“, Sarah Victoria Frick als „Gute Werke“, Patrick Güldenberg als „Guter Gesell“, Peter Lohmeyer als „Tod“ und Julia Gschnitzer als „Jedermanns Mutter“. Die Musik für diese ebenso traditionsreiche wie beliebte Theaterstück stammt vom Salzburger „Ensemble 013“. (APA)

50 x € 100,- Heizkostenzuschuss zu gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung