Ebola - Deutscher wird in Ruanda untersucht

Freetown/Conakry/Monrovia (APA/AFP) - Ein Medizinstudent aus Deutschland wird wegen Ebola-Verdachts in einem Krankenhaus in Ruanda untersuch...

Freetown/Conakry/Monrovia (APA/AFP) - Ein Medizinstudent aus Deutschland wird wegen Ebola-Verdachts in einem Krankenhaus in Ruanda untersucht. Der Patient liege auf einer Isolierstation, teilte das Gesundheitsministerium Sonntagabend in Kigali mit. Es seien Proben entnommen und an ein Labor geschickt worden. Ein Testergebnis soll binnen 48 Stunden vorliegen.

Der Deutsche klagte nach Angaben des Ministeriums nach einem Aufenthalt in Liberia über Fieber. Er hat zumindest eine Malaria. Der mann hatte sich einige Tage in dem westafrikanischen Land aufgehalten, das in der vergangenen Woche wegen der Seuche den nationalen Notstand ausgerufen hatte. Der Student ist der erste Patient in Ruanda, der seit Ausbruch der Epidemie in Westafrika wegen Ebola-Verdachts untersucht wird.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Ebola-Epidemie in Westafrika am Freitag zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Nach ihren Angaben starben bisher fast tausend Menschen an dem durch Körperflüssigkeiten übertragenen Erreger, fast 1.800 Menschen infizierten sich.

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