Al-Maliki-Anhänger stellen sich gegen Nominierung Al-Abadis

Bagdad/Washington (APA/dpa) - Im Irak geht der Machtkampf um die politische Führung weiter. Angehörige der schiitischen Dawa-Partei von Mini...

Bagdad/Washington (APA/dpa) - Im Irak geht der Machtkampf um die politische Führung weiter. Angehörige der schiitischen Dawa-Partei von Ministerpräsident Nuri al-Maliki wollen gegen die Nominierung des Politikers Haidar al-Abadi zum neuen Regierungschef vorgehen. „Haidar al-Abadi repräsentiert nur sich selbst“, verlas ein Parteimitglied am Montag eine Erklärung im irakischen Staatsfernsehen.

Zuvor hatten die in dem Bündnis Nationale Allianz zusammengeschlossen schiitischen Parteien Präsident Fouad Massoum den ebenfalls aus der Dawa-Partei stammenden Al-Abadi als neuen Regierungschef vorgeschlagen.

Die USA schicken unterdessen ein Team von Katastrophenhelfern in den Irak, um Wasser, Lebensmittel und Unterkünfte an Zehntausende Flüchtlinge zu verteilen. Es gehe um lebensrettende Maßnahmen für die inmitten der Gewalt gefangenen Menschen, teilte die Hilfsorganisation USAID am Montag mit. Die Experten würden mit lokalen Behörden und anderen Organisationen zusammenarbeiten, um die Hilfsgüter zu verteilen. Ein Großteil sei für die Yeziden bestimmt, die sich auf der Flucht vor den Extremisten der Miliz Islamischer Staat (IS) im Sinjar-Gebirge im Nordirak versteckt haben. USAID rief dazu auf, Geld an Hilfsorganisationen zu spenden.

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