Großes Cadillac-Treffen naht

Das größte europäische Cadillac-Meeting findet in Österreich statt: Die Nobelmarke von General Motors möchte ihre Präsenz hierzulande stärken.

Gediegen und betont eigenständig sind die Fahrzeuge der GM-Edelmarke.Foto: Werk
© Cadillac

Innsbruck –Leicht haben es die Luxus-Labels asiatischer und amerikanischer Autohersteller in Europa nicht, zu dominant ist die Marktposition der deutschen Anbieter Mercedes, Audi, Porsche und BMW. Doch die Konkurrenten aus Übersee mochten und möchten dem Treiben nicht zusehen, wie die Beispiele Lexus und Infiniti zeigen. Die noblen Töchter von Toyota und Nissan gewinnen zumindest an Bekanntheit und allmählich auch an Akzeptanz. General Motors ist mit Cadillac ebenfalls dabei, Premium zu forcieren, wenngleich die Stückzahlen noch gering sind. Beispiele für die amerikanischen Bemühungen sind die Ausweitung des Modellprogramms und das Setzen von Marketingaktivitäten. Eine besonders attraktive geht am 24. August im oberösterreichischen Kremsmünster über die Bühne. Dort findet bereits zum zehnten Mal ein europäisches Cadillac-Treffen statt, europaweit inzwischen das größte. Vor fünf Jahren nahmen laut Organisator immerhin rund 130 Fahrzeuge der Marke teil, die auf eine 112-jährige Unternehmensgeschichte verweisen kann.

Die Veranstaltung in Kremsmünster (im Schloss Kremsegg) wartet mit zahlreichen Höhepunkten auf, von denen wir an dieser Stelle zwei hervorheben. Die erste betrifft eine Sonderausstellung mit Fahrzeugen, die in der Cadillac-Historie als Meilensteine gelten. Darunter finden sich Heckflossen-Modelle aus den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und Vorkriegs-Exponate.

Der zweite Höhepunkt widmet sich dem aktuellen Fahrzeugprogramm, das die neue CTS-Limousine, den Mittelklasse-Vertreter ATS und den Crossover SRX umfasst. Interessierte können sich am 24. August ab neun Uhr im Schlosspark einfinden, bei freiem Eintritt. (McF)


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