Säugling in Kärnten von Eltern schwer misshandelt

Bleibende Schäden sind zu befürchten. Das Kind ist bereits seit Monaten im Spital.

Symbolfoto.
© Thomas Böhm

Klagenfurt – Ein Baby ist in Kärnten von seinen Eltern schwer misshandelt worden. Der Vorfall hat sich schon vor einem halben Jahr ereignet, das Kind dürfte bleibende Schäden davontragen. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Markus Kitz, bestätigte auf APA-Anfrage einen entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe).

Eltern bestreiten Vorwürfe

Der Fall sei dramatisch, wird Anton Magometschnigg vom SOS-Kinderdorf in Moosburg in der „Krone“ zitiert. Details dürfe er nicht bekanntgeben, da die Justiz in der Causa ermittle. Das Kind hat ein schweres Schütteltrauma erlitten. Die Eltern, sie wohnen im Bezirk Klagenfurt-Land, weisen bisher jede Schuld von sich. „Beide sagen aus, mit der Sache nichts zu tun zu haben, es wurden daher weitergehende Erhebungen beauftragt“, sagte Kitz.

Dass der Fall, wie die „Krone“ schreibt, kurz vor der Anklage stehe, sei jedenfalls nicht korrekt. Man habe auch ein medizinisches Gutachten in Auftrag gegeben. Wie lange das Ermittlungsverfahren noch dauern werde, sei derzeit offen. Das Kind wird im Klinikum Klagenfurt behandelt. (APA)

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