Ukraine-Krise - Vucic: Freischärler fügen Serbien Schaden zu

Belgrad (APA) - Belgrad hat am Dienstag die Teilnahme serbischer Freischärler an den Kämpfen in der Ukraine kritisiert. Sie würden Serbien S...

Belgrad (APA) - Belgrad hat am Dienstag die Teilnahme serbischer Freischärler an den Kämpfen in der Ukraine kritisiert. Sie würden Serbien Schaden zufügen, erklärte Ministerpräsident Aleksandar Vucic unter dem Hinweis, dass es sich um mehrere Dutzend Personen handeln würde, die sowohl an der Seite der ukrainischen Armee wie auch der prorussischen Rebellen kämpfen würden.

Zu 90 Prozent wären sie laut Vucic bezahlte Söldner und erhielten für ihren Einsatz zwischen 1.200 und 6.000 Dollar (zwischen 896,46 und 4.482,30 Euro) monatlich.

Serbien hat nach Angaben des Ministerpräsidenten allerdings weiterhin keine Möglichkeit, gegen die Freischärler gesetzlich vorzugehen. Die Anfang des Jahres von der Regierung des früheren Premiers Ivica Dacic vorgeschlagenen Gesetzesänderungen, welche Haftstrafen für Freischärler sowie Personen, die sie anheuern, vorsehen, wurden vom Parlament noch nicht verabschiedet.

Belgrad lehnt es wegen guter Beziehungen zu Russland nach wie vor ab, sich den EU-Sanktionen gegen Moskau anzuschließen.

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