Vatikan fordert Muslime zu Verurteilung der Gewalt im Irak auf

Vatikanstadt/Bagdad (APA/Reuters) - Nach der Offensive radikaler Islamisten im Irak hat der Vatikan eine Verurteilung der Gewalttaten durch ...

Vatikanstadt/Bagdad (APA/Reuters) - Nach der Offensive radikaler Islamisten im Irak hat der Vatikan eine Verurteilung der Gewalttaten durch führende muslimische Geistliche gefordert. Die Organisation Islamischer Staat (IS) begehe im Irak entsetzliche Verbrechen, erklärte der Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog am Dienstag. „Kein Anliegen und schon gar keine Religion kann eine solche Barbarei rechtfertigen.“

Die Not religiöser Minderheiten wie der Christen und Yeziden erfordere eine mutige Haltung führender Religionsvertreter, vor allem aber der Muslime. Die Verbrechen der Extremisten müssten einhellig verurteilt werden.

Der Vormarsch der Extremistenmiliz und die Verfolgung von Minderheiten im Nordirak haben im Westen für Entsetzen gesorgt. So sollen Yeziden lebendig begraben worden sein. Die US-Streitkräfte haben mehrfach Stellungen der Rebellen bombardiert. Papst Franziskus, der ab Mittwoch Südkorea besucht, hat die Gewalttaten die Gewalt im Irak wiederholt verurteilt.


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