Groß angelegte Suche nach Obersteirer: „Musste nachdenken“

Kapfenberg (APA) - Rund 100 Personen von diversen Einsatzorganisationen inklusive 40 Spürhunden und Bootspatrouillen waren Montag und Dienst...

Kapfenberg (APA) - Rund 100 Personen von diversen Einsatzorganisationen inklusive 40 Spürhunden und Bootspatrouillen waren Montag und Dienstag auf der Suche nach einem vermissten Obersteirer im Einsatz. Der 68-Jährige wurde schließlich auf einer Berghütte angetroffen. Er habe in Ruhe nachdenken wollen, begründete der Senior sein Verschwinden.

Der Sohn hatte Sonntagnachmittag Abgängigkeitsanzeige erstattet. Er habe sich gegenüber seiner Frau lebensüberdrüssig geäußert und sei ohne Geld und Handy aus der Wohnung in Kapfenberg weggegangen, hieß es von der Polizei. Eine erste Suche am Montag verlief erfolglos, jedoch konnte mittels Peilung festgestellt werden, dass der 68-Jährige telefoniert hatte. Am Dienstagnachmittag sah dann ein Mitglied der Bergrettung Tragöss den Abgängigen auf der Sonnenschienalm.

Bei seiner Befragung durch die Polizei gab der 68-Jährige an, dass er zwei oder drei Tage auf einer Hütte verbringen werde, um in Ruhe nachdenken zu können. Es gehe ihm aber gut.


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