Slowenische Abanka im 1. Halbjahr wieder in der Gewinnzone

Ljubljana (APA) - Die drittgrößte slowenische Bank, Abanka Vipa, kehrte im ersten Halbjahr 2014 wieder in die Gewinnzone zurück. Der Gruppen...

Ljubljana (APA) - Die drittgrößte slowenische Bank, Abanka Vipa, kehrte im ersten Halbjahr 2014 wieder in die Gewinnzone zurück. Der Gruppengewinn lag bei 547.000 Euro, nach einem Minus von 19,5 Mio. Euro in der gleichen Vorjahresperiode. Die Kernbank verzeichnete einen Nettogewinn von 1,87 Mio. Euro, nach einem Verlust von 17,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2013, teilte die Bank mit.

Der Umfang der Risikovorsorge der Bankgruppe sank gegenüber der Vergleichsperiode um 48 Prozent auf 20,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis legte um 26 Prozent auf 21,5 Mio. Euro zu. Die Bilanzsumme der gesamten Gruppe sank unterdessen um 11,6 Prozent auf knapp 2,7 Mrd. Euro.

Abanka, die beim Bail-out im Dezember 2013 verstaatlicht wurde, wartet derzeit auf grünes Licht aus Brüssel, um eine weitere staatliche Kapitalspritze zu bekommen. Im Vorjahr hatte der slowenische Staat die drittgrößte Bank im Land bereits mit 348 Mio. Euro rekapitalisiert, nun soll sie weitere 243 Mio. Euro bekommen. Nach der Genehmigung der EU, die laut Medienberichten in den nächsten Tagen erfolgen soll, ist auch ein Transfer von Problemkrediten in der Höhe von 1 Mrd. Euro in die slowenische „Bad Bank“ geplant.

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