Nasser Sommer, aber kaum Almschäden

Oetz – Schon fast Tradition hat die jährliche Besichtigung einer Alm im Bezirk Imst durch den Bezirkshauptmann. Dieses Jahr besuchte Raimund...

Oetz –Schon fast Tradition hat die jährliche Besichtigung einer Alm im Bezirk Imst durch den Bezirkshauptmann. Dieses Jahr besuchte Raimund Waldner die 2013 neu erbaute Acherberg-Alm in Hoch-Oetz. Unter der sachkundigen Führung von Bauernbundobmann BM Rudolf Köll und im Beisein vom Oetzer Bürgermeister Hansjörg Falkner ließ sich der Bezirkschef die Almwirtschaft genau erklären. Die Acherberg-Alm liegt auf 1888 Metern Seehöhe in rund 20 Gehminuten Entfernung von der Gondelbahnstation unterhalb der Bielefelderhütte. Neben der Bewirtschaftung der Alm betreibt die Familie von Otto Stecher noch eine Gastwirtschaft. Aufgetrieben wurden heuer 52 Rinder, davon sieben Kühe. Die Familie Stecher erzeugt aus der anfallenden Milch Butter und Käse. Otto Stecher zum heurigen Almsommer: „Das schlechte Wetter ist nicht immer angenehm, man muss immer wieder die nassen Kleider wechseln. Dem Vieh hat das Wetter aber nicht viel anhaben können.“ Und Bauernobmann Köll ergänzt: „Letztes Jahr wurde auf den Almen das Wasser knapp. Heuer haben wir durch den vielen Regen kein Leiden. Am Anfang der Hutzeit war das Futter allerdings eher spärlich. Jetzt ist vom Futter her alles in Ordnung.“ Die Acherberg-Alm ist bis Mitte September bewirtschaftet. (peja)

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