Tag des Denkmals 2014 widmet sich heuer dem Thema „Illusion“

Wien (APA) - Unter dem Motto „Illusion“ öffnen sich am „Tag des Denkmals“ (28. September) wieder denkmalgeschützte Orte in ganz Österreich. ...

Wien (APA) - Unter dem Motto „Illusion“ öffnen sich am „Tag des Denkmals“ (28. September) wieder denkmalgeschützte Orte in ganz Österreich. Führungen, künstlerische Darbietungen und Familienprogramme sollen für eine lebendige Vermittlung des kulturellen Erbes sorgen, wie es am Mittwoch in einer Aussendung hieß. Das rund 290 Punkte umfassende Programm ist ab sofort online.

„Mit dem österreichischen Thema ‚Illusion‘ wird die Tatsache ins Bewusstsein gerückt, dass die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit in Kunst und Kultur seit jeher eine wichtige Rolle spielt“, so der für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege zuständige Minister Josef Ostermayer (SPÖ) laut Aussendung.

Das Spektrum reicht vom barocken Deckenfresko des Malers Franz Anton Maulbertsch, das räumliche Weite vorspiegelt, über sinnestäuschende Fassadengestaltung bis hin zu einer stilisierend-historisierenden Architektur wie Schloss Grafenegg oder der Wiener Zacherlfabrik im orientalischen Stil.

Zum vierten Mal lädt der internationale Fotowettbewerb „Wiki Loves Monuments“ im Vorfeld zum „Tag des Denkmals“ ein, die auf Wikipedia Österreich in der Denkmalschutzliste österreichischer Denkmale erfassten Objekte zu fotografieren und die Fotos einzureichen.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Erstmals 1998 organisiert, ist der Tag des Denkmals in Österreich Teil der europaweiten, unter der Patronanz des Europarats stehenden Initiative „European Heritage Days“. Die Öffnung von sonst unzugänglichen, teils in Privatbesitz stehenden Denkmälern und Fachführungen soll zu einem offenen Umgang mit dem Kulturerbe anregen und den Blick auf Unentdecktes oder neue Perspektiven auf Bekanntes ermöglichen.

(S E R V I C E - Programm zum Tag des Denkmals 2014 www.tagdesdenkmals.at, Informationen zum Wikipedia-Fotowettbewerb: www.wikilovesmonuments.at)


Kommentieren