Ebola - Guinea erklärte Seuche zum nationalen Gesundheitsnotfall

Conakry/Freetown/Lagos (APA/AFP) - Guinea hat die Ebola-Epidemie zum nationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Das teilte der Präsident des wes...

Conakry/Freetown/Lagos (APA/AFP) - Guinea hat die Ebola-Epidemie zum nationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Das teilte der Präsident des westafrikanischen Landes, Alpha Conde, am Mittwoch in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache mit. Guinea reagiere damit auf die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation WHO, welche die Ebola-Seuche am Freitag zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt hatte.

Conde kündigte eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen an, darunter strenge Kontrollen an den Grenzen und Reisebeschränkungen. Alle Patienten, die mutmaßlich an Ebola erkrankt sind, sollen zudem umgehend in Krankenhäuser eingeliefert werden und dortbleiben, bis Laborergebnisse vorliegen.

Nach Angaben der WHO starben bereits mehr als tausend Menschen an dem durch Körperflüssigkeiten übertragenen Erreger, mehr als 1.800 Menschen infizierten sich. Betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone, doch auch in Nigeria steigt die Zahl der Fälle. Aus Guinea wurden bisher 377 Todesfälle gemeldet.


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