Hochwasser: Wandergruppen mit Hubschrauber gerettet

Wegen Hochwasser und der Überflutung einer Brücke konnten Urlauber im Zillertal nicht mehr weiter und riefen die Bergrettung.

Symbolfoto.
© TT/Thomas Böhm

Strass i. Z. – Die starken Regenfälle haben am Mittwoch für eine aufwändige Rettungsaktion gesorgt. Mehrere Wandergruppen, insgesamt 15 Deutsche und zwei Niederländer, gingen am Nachmittag entlang des Berliner Höhenweges von der Berlinerhütte kommend in Richtung Greizerhütte. Kurz vor dem letzten Hüttenanstieg auf ca. 2000 Metern Seehöhe kamen die Wanderer aufgrund des hohen Wasserstands und der Überflutung einer Brücke nicht mehr über den Floitenbach. Der Weg zurück zur Berlinerhütte war aufgrund der späten Nachmittagsstunden vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr bewältigbar.

Da den Gruppen der Weiterweg versperrt blieb, alarmierten sie die Bergrettung Ginzling. Diese rückte mit sieben Personen aus. Da der Notruf erst am späteren Nachmittag abgesetzt wurde, entschloss sich der Einsatzleiter den Polizeihubschrauber Libelle Tirol einzusetzen. Die Libelle konnte die eingeschlossenen Personen trotz der schlechten Witterung in mehreren Shuttleflügen sicher und unverletzt zur Greizerhütte bringen. (tt.com)

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