Orell Füssli trotz mehr Umsatz noch immer in den roten Zahlen

Zürich (APA/sda) - Orell Füssli kämpft noch immer mit roten Zahlen. Im ersten Halbjahr vergrößerte das Industrie- und Handelsunternehmen den...

Zürich (APA/sda) - Orell Füssli kämpft noch immer mit roten Zahlen. Im ersten Halbjahr vergrößerte das Industrie- und Handelsunternehmen den Betriebsverlust gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. auf 4,0 Mio. Franken (3,30 Mio. Euro). Der Umsatz verbesserte sich dagegen um 2,1 Prozent auf 131,2 Mio. Franken.

Ein positives EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) weist mit 1,5 Mio. Franken nur die Division Atlantic Zeiser aus. Der Umsatz aber sank um 1,2 Prozent auf 37,8 Mio. Franken, teilte Orell Füssli am Donnerstag mit.

Weiterhin ein Sorgenkind bleibt der Sicherheitsdruck. Dieser hatte im vergangenen Jahr mit Sicherheitsproblemen, Druckfehlern und Maschinenstillständen zu kämpfen. Bis Ende Juni stieg der Betriebsverlust der Banknotendruckerei von 2,0 Mio. Franken im ersten Halbjahr 2013 auf 3,3 Mio. Franken. Der Umsatz legte leicht auf 40,6 Mio. Franken zu.

Das Joint Venture Orell Füssli Thalia AG begann sein Geschäftsjahr am 1. Oktober 2013, deshalb sind die Halbjahreszahlen nicht direkt vergleichbar. Es resultierte ein Nettoerlös von 48,3 Mio. Franken und ein operativer Verlust von 1,6 Mio. Franken.

Die Halbjahreszahlen sind laut Orell Füssli aufgrund von Saisoneffekten nicht richtungsweisend für das Gesamtjahr. Laut Pressemitteilung erwartet der Konzern für alle Bereiche Resultate „in der Größenordnung des Vorjahres“. Einzig das Jahresergebnis des Sicherheitsdrucks sei noch schwierig abzuschätzen.

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