Festival „Der neue Heimatfilm“ in Freistadt heuer mit 40 Beiträgen

Freistadt (APA) - Das Festival „Der neue Heimatfilm“ macht Ende August Freistadt im Mühlviertel heuer zum 27. Mal wieder zum Zentrum des alt...

Freistadt (APA) - Das Festival „Der neue Heimatfilm“ macht Ende August Freistadt im Mühlviertel heuer zum 27. Mal wieder zum Zentrum des alternativen Filmschaffens. 40 Beiträge sind zu sehen, jeweils sieben Spielfilme und Dokumentationen im Wettbewerb. Das detaillierte Festivalprogramm wird bei einer Pressekonferenz kommenden Dienstag präsentiert.

Eröffnet wird mit dem Dokumentarfilm „In Sarmatien“ (Volker Koepp) und dem Schweizer Spielfilm „Halb so wild“ mit dem Mühlviertler Stefan Leonhardsberger in einer Hauptrolle, wie die Organisatoren am Donnerstag bekannt gaben. Sieben Spielfilme, die Geschichten aus unterschiedlichen - teilweise abgelegenen - Regionen der Welt erzählen, treten im Wettbewerb an. Darunter finden sich Streifen aus dem australischen Outback („Charlie‘s country“), dem ländlichen Texas („Stop the pounding heart“), den wilden Weiten Islands („Hross I Oss“) oder Kirgistan („Kumar“), einem nahezu unbekannten Filmland.

Ebenfalls sieben Dokumentarfilme rittern gegeneinander - darunter mit „Zum Beispiel Suberg“ eine Neuerkundung der Schweizer Heimat, mit „Wir können nicht den hellen Himmel träumen“ ein Film über ein Südtiroler Kloster sowie“Klänge des Verschweigens“, die Erforschung des Schicksals eines nahen Verwandten während der Naziherrschaft. Auch außerhalb der Wettbewerbsprogramme gibt es zahlreiche Filme. Unter anderem wird der Gewinner des Großen Preises der Jury von Cannes, die Produktion „Le meraviglie“, gezeigt.

Im Rahmen eines Italienschwerpunkts ist eine Werkschau dem Filmemacher Andrea Sagre gewidmet. Aus dem Friaul kommen Alberto Fasulo und Luca Giuliani. Fasulo hat mit seinem ersten Film „Il rumore bianco“ 2010 den Dokumentarfilm-Preis der Stadt Freistadt gewonnen. Giuliani - heuer Jurymitglied - bringt den 1962 gedrehten und 2003 restaurierten Film „Gli ultimi“ mit, ein Porträt des bäuerlichen Lebens im Friaul der 30er-Jahre.

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„Habitat (Piavoli)“ von Luca Ferri und Claudio Casazza ermöglicht eine Begegnung mit dem Mikrokosmos, in dem die Filme von Franco Piavoli entstanden sind. Schließlich ist Francesco Paolo Paladino zum sechsten Mal mit einem neuen Film in Freistadt. „Dust to Dust“, von dem er 2013 die erste Episode präsentierte, ist um drei weitere Episoden erweitert worden. Das Resultat ist ein Science-Fiction-Heimatfilm, situiert in der surrealen Landschaft des Flusses Po. Das Italienprogramm wird mit einem Konzert der Folkband Piccola Bottega Baltazar am Samstag abgerundet.


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