Mehr als 40 Jihadisten im Libanon wegen Terrorakten angeklagt

Beirut (APA/AFP) - Im Libanon sind mehr als 40 Jihadisten wegen des Versuches zur Einrichtung eines „Emirats“ im Osten des Landes angeklagt ...

Beirut (APA/AFP) - Im Libanon sind mehr als 40 Jihadisten wegen des Versuches zur Einrichtung eines „Emirats“ im Osten des Landes angeklagt worden.

Insgesamt erhob die Militärjustiz am Donnerstag Anklage gegen zehn inhaftierte Syrer und 33 flüchtige Jihadisten wegen „Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrorgruppe, der Verübung von Terrorakten und des Versuchs, Regionen des Libanon unter ihre Kontrolle zu bringen, um dort ihr Emirat zu errichten“. Den Angeklagten droht im Fall ihrer Verurteilung die Todesstrafe.

Unter den inhaftierten Syrern ist Imad Ahmad Jomaa, ein Anführer der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS). Seine Festnahme in Arsal an der Grenze zu Syrien hatte am 2. August heftige Kämpfe zwischen den libanesischen Sicherheitskräften und den Jihadisten ausgelöst, bei denen die anderen neun Syrer festgenommen wurden. Es waren die schwersten Gefechte im Libanon seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien. Neben 19 Soldaten wurden bei den fünftägigen Kämpfen dutzende Zivilisten und Jihadisten getötet.

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