Jugend-Olympia: Auch Liberia wegen Ebola in Nanjing nicht dabei

Nanjing (APA/dpa/Reuters/AFP) - Nach den Teams aus Sierra Leone und Nigeria werden auch die Athleten aus Liberia wegen der Ebola-Pandemie in...

Nanjing (APA/dpa/Reuters/AFP) - Nach den Teams aus Sierra Leone und Nigeria werden auch die Athleten aus Liberia wegen der Ebola-Pandemie in Westafrika nicht an den Olympischen Jugendspielen in Nanjing teilnehmen. Das bestätigte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Freitag der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Die Sportler aus Liberia seien ähnlich wie jene aus Sierra Leone gar nicht erst nach China gereist.

Als Vorsichtsmaßnahme dürften Sportler aus den betroffenen Ländern nicht an Kampf- und Schwimmsportarten teilnehmen. Davon betroffen seien zwei Kampfsportler und ein Schwimmer. Zudem müssten sich Teilnehmer der betroffenen Länder regelmäßigen Fieberproben und Gesundheitstests unterziehen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des IOC und der chinesischen Organisatoren

Wegen der als Schikane empfundenen Isolation und Behinderungen beim Training hatte sich die Delegation Nigerias mit zehn Sportlern am Donnerstag aus Protest von den Spielen zurückgezogen und wollte wieder heimfliegen. Die Verärgerung und den Rückzug Nigerias verschwieg die chinesische Staatsagentur in ihrem Bericht. Aus den schwer von Ebola betroffenen afrikanischen Ländern, wo mehr als 1.000 Menschen an der Krankheit gestorben sind, waren ansonsten nur noch vier Sportler aus Guinea angekündigt.

Die nach 2010 in Singapur zweiten Olympischen Jugendspiele werden am Samstag von Chinas Präsident Xi Jinping in Anwesenheit von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eröffnet.

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