Ex-Banker muss vor Gericht

Innsbruck – Eineinhalb Jahre nach Beginn der Ermittlungen gegen einen ehemaligen Bank-Filialleiter steht fest: Der Innsbrucker muss sich dem...

Innsbruck –Eineinhalb Jahre nach Beginn der Ermittlungen gegen einen ehemaligen Bank-Filialleiter steht fest: Der Innsbrucker muss sich demnächst vor dem Landesgericht verantworten. Und zwar wegen des Verdachts der Untreue – der Beschuldigte soll rund 200.000 Euro von Kundenkonten abgezweigt haben. Im Winter 2013 hat die Revisionsabteilung der Bank Unrechtmäßigkeiten entdeckt und Anzeige gegen den Filialleiter erstattet. Außerdem verlor der Mann seinen Job und ist kurzfristig in Untersuchungshaft genommen worden. Nach einjährigen Ermittlungen stellte die Innsbrucker Staatsanwaltschaft die Anklage fertig. Der Beschuldigte legte allerdings Berufung ein. „Das Oberlandesgericht hat die Berufung jetzt abgewiesen“, bestätigt Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Damit ist die Anklage rechtskräftig, einem Prozess steht nichts mehr im Weg. Der Termin steht noch aus. (tom)

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