Afrikanisches Flüchtlingsbaby gelangte ohne Eltern nach Spanien

Madrid/Rabat (APA/dpa) - Ein afrikanisches Baby, das ohne seine Eltern in einem Flüchtlingsboot nach Spanien gelangt war, hat eine Welle der...

Madrid/Rabat (APA/dpa) - Ein afrikanisches Baby, das ohne seine Eltern in einem Flüchtlingsboot nach Spanien gelangt war, hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Das elf Monate alte Mädchen war vor der spanischen Südküste vom Seenotrettungsdienst an Bord eines Plastikboots aufgegriffen worden, mit dem acht Afrikaner von Marokko aus die Meerenge von Gibraltar überquert hatten.

Die Eltern des Babys waren nicht an Bord. Diese seien in Marokko von der Polizei an der Überfahrt nach Spanien gehindert worden, berichtete die Zeitung „El País“ am Freitag. Die spanischen Retter gaben dem Mädchen den vorläufige Namen „Princesa“ (Prinzessin). Es wurde zunächst von Mitarbeitern einer Hilfsorganisation und später von einer spanischen Familie aufgenommen.

Den spanischen Behörden gelang es, mit den Eltern des Babys in Marokko Kontakt aufzunehmen. Dabei fanden sie heraus, dass die Kleine Fatima heißt. Nach Informationen der Zeitung suchten die Behörden nach einem Weg, das Mädchen wieder mit seinen Eltern zusammenzubringen.


Kommentieren