Ukraine-Krise - Ernste Mienen bei Treffen zwischen Putin und Niinistö

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA217 vom 15.08.2014 muss es im Titel richtig heißen: Mienen (nicht: Minen) --------------------------------------------------------------------- ~ Sotschi/Helsinki (APA) - Wenig Konkretes haben die Staatspräsidenten Russlands und Finnlands, Wladimir Putin und Sauli Niinistö, bei ihrem „Arbeitstreffen“ in der russischen Olympiastadt Sotschi vor versammelter Presse von sich gegeben. Während Putin mit so gut wie keinem Wort auf den Konflikt in der Ukraine einging, gab Niinistö ein Statement ab, dass die Krise die gesamte weltpolitische Lage beeinflusse.

„Die Katastrophe in der Ukraine, die uns sicher alle betrifft, hat weitere Auswirkungen. Ich meine, die Beziehungen zwischen der EU und Russland haben Dellen abbekommen. Global ist andererseits bereits von einem Kalten Krieg oder dessen Bevorstehen die Rede“, sagte Niinistö. Putin nickte mit ernstem Gesicht, während er der russischen Dolmetscherin zuhörte.

Es sei jedenfalls gut, darüber zu diskutieren, wie man die schwierige Lage beruhigen und in den Griff bekommen könne, so der finnische Staatspräsident, der bereits im Vorfeld in Helsinki allzuhohe Erwartungen hinsichtlich einer finnischen Vermittlung im Konflikt gebremst hatte. Während der Erwähnung des Konflikts blickten die Präsidenten vor laufenden Kameras abwechselnd auf ihre Schuhspitzen und warfen sich verstohlene Blicke zu, die sich selten trafen.

Putin und Niinistö betonten in ihren übrigen, allgemein gehaltenen Worten die ansonsten guten bilateralen Beziehungen und die in der Vergangenheit getätigten Investitionen und die enge Wirtschaftsbindung der beiden Nachbarstaaten. Putin bedauerte, dass die gegenseitigen Handelsbeziehungen wegen „ausschließlich politischer Schwierigkeiten“ zu leiden hätten.

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