Fitch bestätigt Österreich AAA-Toprating, Ausblick stabil

“Das AAA-Rating bestätigt die von der Bundesregierung verfolgte Haushaltspolitik“, wurde Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) in einer Mitteilung vom Finanzministerium zitiert.

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© REUTERS/Alessandro Garofalo

Wien - Die US-Ratingagentur Fitch hat ihr „AAA“-Toprating für die Republik Österreich Freitagnacht mit stabilem Ausblick bestätigt. Das geht aus einer Meldung auf der Homepage der Amerikaner hervor. Auch wenn die Staatsschulden wegen der staatlichen Problembank 2014 auf über 80 Prozent des BIP steigen würden, die Vorhaben mit der staatlichen Problembank Hypo Alpe Adria entsprächen bisherigen Erwartungen.

Fitch sieht bei seinem neuesten Rating für die Republik trotz der Hypo-Probleme samt Erhöhung des Staatsschuldenstands auch Anzeichen für tendenziell sinkende Schulden, die Wirtschaft wachse etwa, es gebe wenige Arbeitslose, so die Amerikaner. Das neuerliche „AAA“-Rating entspreche auch den grundlegenden Kreditdaten Österreichs. Gleichzeitig mahnt die Agentur zur weiteren Haushaltskonsolidierung.

Weitere Kosten für Banken schließt Fitch zwar nicht aus, etwa erhöht das Vorgehen im Rahmen des Hypo-Abbaues den Gesamtschuldenstand heuer um 4 Mrd. Euro, aber „das AAA-Rating bestätigt die von der Bundesregierung verfolgte Haushaltspolitik“, wurde Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) in einer Mitteilung vom Finanzministerium gegenüber der APA zitiert. „Solide Staatsfinanzen zahlen sich aus und sichern der Republik weiter Top-Bonitätsnoten und günstige Zinsen.“

Er sprach von einer „Trendwende“ bei den Schulden, die Fitch honorieren würde. „Auch die bevorstehende Änderung der EU-Haushaltsregeln ändert laut Fitch nichts am stabilen Ausblick des Ratings“, freute sich der Vizekanzler. Gleichzeitig mahne Fitch aber zur Einhaltung der bereits begonnenen Haushaltskonsolidierung.

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Fitch rechnet mit einem Wirtschaftswachstum in Österreich heuer von 1,3 Prozent. Die Amerikaner halten es für möglich, dass Österreich seinen Gesamtschuldenstand schneller auf die von der EU gewünschten 60 Prozent drücken werde können als andere EU-Staaten. (APA)


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