Getrübtes Traumfinale beim Future-Turnier in Innsbruck

Innsbruck – Weißwurst und Brezen als Appetitanreger. Und ein Herrenfinale ganz in Rot-Weiß-Rot. Auf der IEV-Anlage war alles für ein Tennisf...

Innsbruck – Weißwurst und Brezen als Appetitanreger. Und ein Herrenfinale ganz in Rot-Weiß-Rot. Auf der IEV-Anlage war alles für ein Tennisfest angerichtet. Regen und der Auftritt des Lokalmatadors trübten aber die Stimmung. Nicht deshalb weil Hausherr Bastian Trinker das Endspiel gegen Dennis Novak 3:6, 2:6 verlor. Nein. Wie sich der 24-jährige Tennisprofi am Endspieltag präsentierte, war unprofessionell. „Er hat Kopf und Herz in der Kabine vergessen“, meinte Trainer Hakan Dahlbo.

Vom ersten Ballwechsel schien es, als wäre Trinker an diesem Tag überfordert. Auch Regenpause und Frustschläge brachten keine Wende. Im Gegenteil. Der Kärntner fand kein Rezept gegen das druckvolle Spiel Novaks. „Damit und mit den harten Aufschlägen habe ich Trinker den Nerv gezogen“, freute sich der 20-jährige Niederösterreicher über den zehnten Einzelsieg und den ersten Erfolg in Innsbruck. „Alles in allem lieferte ich solide Leistungen ab“, meinte der Bresnik-Schützling. Trinker wiederum bekam von Tennis-Doktor Dahlbo eine zweiwöchige Turnierpause verordnet.

Bei den Damen verpasste die Italienerin Martina Trevisan die Sensation. Die 20-jährige Qualifikantin musste sich nach beherztem Kampf im Endspiel der 19-jährigen Kroatin Iva Mekovec mit 6:2, 2:6 und 1:6 geschlagen geben. (r. u.)

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