Ebola-Verdachtsfall in spanischer Hafenstadt Alicante

Der Mann aus Nigeria wurde in die Quarantäne-Station gebracht.

Freetown, Conakry, Lagos – Ein Nigerianer ist in Spanien mit Verdacht auf eine mögliche Ebola-Infektion in die Quarantäne-Station eines Krankenhauses in Alicante gebracht worden. Wie die Gesundheitsbehörden am Sonntag mitteilten, hatte der Afrikaner wegen Fiebers eine Klinik in der Hafenstadt im Südosten des Landes aufgesucht.

Die Ärzte stellten Symptome einer möglichen Ebola-Infektion fest. Sie überwiesen den Mann, der kürzlich in sein Heimatland gereist war, daraufhin in eine Spezialklinik. Labortests müssen nun zeigen, ob der Nigerianer wirklich an der gefährlichen Virus-Krankheit leidet. Frühe Ebola-Symptome wie etwa Fieber oder Durchfall können auch von etlichen anderen Erkrankungen wie etwa Malaria herrühren.

In Madrid war am Dienstag ein Spanier an Ebola gestorben. Der Geistliche hatte sich in Liberia mit dem Virus infiziert und war zur Behandlung nach Spanien ausgeflogen worden. (APA/dpa)

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