66-Jährige nach Rettungsaktion im Außerfern in den Tod gestürzt

Die Frau wollte ihrem Mann, der zuvor gestürzt war, zu Hilfe eilen.

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(Symbolfoto)
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Weißenbach – Die geplante viertägige Bergwanderung eines deutschen Ehepaares im Außerfern nahm am Montag auf tragische Weise ein frühzeitiges Ende. Eine 66-Jährige wollte ihrem 73 Jahre alten Ehemann zu Hilfe eilen, stürzte im Zuge dessen jedoch selbst ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Das Ehepaar startete seine Wanderung gegen 11 Uhr im Allgäu vom Prinz Luitpold Haus aus. Der 73-Jährige ging hinter seiner Frau. Auf dem sogenannten Jubiläumsweg kam der Mann auf einem Steigabschnitt plötzlich zu Sturz und rutschte auf dem nassen Grasboden talwärts.

Seine Frau wollte ihm zu Hilfe eilen, kam unmittelbar unterhalb des Weges aufgrund des nassen Untergrundes aber ebenso ins Rutschen. In der Folge stürzte die 66-Jährige über den felsdurchsetzten, steil abfallenden Berghang in den Tod. Der Mann konnte seinen Absturz noch verhindern und sich selbst aus seiner misslichen Lage befreien. (TT.com)


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