Zweierseilschaft stürzte am Großglockner rund 400 Meter in die Tiefe

Kals (APA) - Zu einem Alpinunglück ist es am Dienstag am Großglockner in Osttirol gekommen. Eine Zweierseilschaft stürzte aus bisher unbekan...

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Kals (APA) - Zu einem Alpinunglück ist es am Dienstag am Großglockner in Osttirol gekommen. Eine Zweierseilschaft stürzte aus bisher unbekannter Ursache rund 400 Meter über steiles und felsendurchsetztes Gelände in die Tiefe, teilte ein Polizist der APA mit. Für einen Bergsteiger kam jede Hilfe zu spät, der andere wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die beiden österreichischen Alpinisten waren am Morgen über die Südseite des Großglockners (3.798 Meter) aufgestiegen. Als das Duo die „Grögerrinne“, eine 45 Grad steile Firnflanke, erreicht hatte, kam es zu dem Unglück. Die beiden stürzten rund 400 Meter in die Tiefe und kamen im Bereich des „Teischnitzkees“ zu liegen.

Ein Alpinpolizist hatte den Absturz beobachtet und die Rettungskette in Gang gesetzt. Der eine der beiden Bergsteiger dürfte sofort tot gewesen sein, seine Leiche wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Der andere wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber „Martin 4“ ins Spital nach Lienz gebracht.

Wie es zu dem Unfall gekommen war, war vorerst unklar. Die Erhebungen der Alpinpolizei waren noch nicht abgeschlossen.

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