Heime, Container, Wohnschiffe: Wo Flüchtlinge in Deutschland wohnen

Berlin (APA/dpa) - Um die vielen Asylsuchenden unterzubringen, haben die Bundesländer und Kommunen in Deutschland unterschiedlichste Lösunge...

  • Artikel
  • Diskussion

Berlin (APA/dpa) - Um die vielen Asylsuchenden unterzubringen, haben die Bundesländer und Kommunen in Deutschland unterschiedlichste Lösungen gefunden. Ein Überblick:

FLÜCHTLINGSWOHNHEIME: In der Regel werden Asylsuchende in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Vor allem die Zustände in den zentralen Einrichtungen der Länder, in denen die Flüchtlinge nur kurz bleiben sollen, stehen in der Kritik. Oft müssen Männer, Frauen und Kinder auf engem Raum zusammenleben.

WOHNUNGEN: Verschiedene Kommunen bringen Flüchtlinge in Privatwohnungen unter. Allerdings gibt das der Wohnungsmarkt nicht in allen Städten her - auch weil die Mieten zu hoch sind.

SCHULEN, ALTENHEIME, KASERNEN: In manchen Städten stehen Gebäude leer, die einst für Schüler, Alte oder Soldaten gebaut wurden. Nun leben Flüchtlinge darin - etwa in Heidelberg in einer alten Kaserne.

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

CONTAINER und ZELTE: Container und Zelte können recht schnell aufgebaut werden. Das macht sie an vielen Orten im Notfall beliebt. Anrainer stören sich allerdings nicht selten an den Zeltstädten.

HOTELS: Aus Touristenziel wird Flüchtlingsunterkunft. In der Not mieten Behörden auch Zimmer in nicht ausgelasteten Hotels an. So wurde in Sachsen ein altes Vier-Sterne-Haus umfunktioniert.

WOHNSCHIFFE: Schwimmende Schlafplätze für Flüchtlinge hat es in der Vergangenheit bereits gegeben - etwa in Hamburg. Die Hansestadt plant nun erneut, Wohnschiffe für Asylsuchende ankern zu lassen.


Kommentieren