Grönlands Regierungschefin bezahlte Minibar mit öffentlichem Geld

Nuuk (APA/dpa) - Die grönländische Ministerpräsidentin Aleqa Hammond ist unter Druck geraten, weil sie öffentliche Mittel für private Zwecke...

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Nuuk (APA/dpa) - Die grönländische Ministerpräsidentin Aleqa Hammond ist unter Druck geraten, weil sie öffentliche Mittel für private Zwecke genutzt hat. Am Freitag hatte ein Prüfungsausschuss im grönländischen Parlament mitgeteilt, dass Hammond im April 2013 Flugreisen und Hotelunterkünfte für ihre Familie aus der Staatskasse bezahlt hat - Minibar und Restaurantbesuch inklusive.

Trotz mehrerer Mahnungen habe die sozialdemokratische Politikerin die 106.000 dänischen Kronen (14.200 Euro) erst am 8. September 2014 zurückgezahlt. Die Regierungschefin ist nach Angaben der dänischen Agentur Ritzau am Montag in den Urlaub gefahren, während ihr Fall geprüft werde. Die Opposition droht mit einem Misstrauensvotum und fordert Neuwahlen.

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