Verunglückter Höhlenforscher nach zwölf Tagen lebend geborgen

Ein Team von 50 Experten musste mehr als zwei Kilometer hinabsteigen, um zu dem Verletzten zu gelangen.

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Lima – Ein bei einem Unfall in einer peruanischen Höhle verletzter spanischer Forscher ist am Dienstag nach zwölf Tagen aus 400 Meter Tiefe geborgen worden. Cecilio Lopez Sanchez war örtlichen Medienberichten zufolge bei der Erkundung der Intimachay-Höhle in den Anden gestürzt und hatte sich mehrfach am Rücken verletzt.

Erfahrener Forscher

Ein Team von 50 Experten musste mehr als zwei Kilometer hinabsteigen, um zu dem Verletzten zu gelangen. Über Stunden wurde er dann auf einer Trage aus der Höhle gebracht und per Hubschrauber abtransportiert.

Derzeit wird der 40-Jährige in einem Krankenhaus der Hauptstadt Lima behandelt. Sein Zustand sei stabil, sagte Polizeichef Jorge Luis Calderon. Der aus Madrid stammende Höhlenforscher ist auf präkolumbianische Kulturen spezialisiert und untersucht bereits seit Jahren Höhlen in Peru. (APA/AFP)


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