Startschuss für Neubau der Umbrückler Alm bei Innsbruck

Nach einem Beschluss im Innsbrucker Stadtsenat zur Umsetzung der Neuerrichtung der Umbrückler Alm, steht der Spatenstich kurz bevor. Mit dem Neubau der Traditionsalm wird die Nordkette um eine Einkehrmöglichkeit erweitert.

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Innsbruck – Am Mittwoch gab es im Innsbrucker Stadtsenat einstimmig grünes Licht für die Umsetzung der Umbrückler Alm. Bereits im November 2013 beschloss das Gremium die Neuerrichtung, ein knappes Jahr später tut sich nun was am Grundstück des ehemaligen Standorts. Die alte Umbrückler Alm musste im Jahr 1979 nach einem Brand abgetragen werden, zahlreiche Versuche eine Einkehrmöglichkeit am Fuße der Nordkette wieder aufzubauen, scheiterten bisher. Mit dem Beschluss am Mittwoch steht aber der Spatenstich nun kurz bevor.

Beruhend auf dem bestehenden Konzept beantragt der Stadtsenat beim Gemeinderat die Genehmigung eines Nachtragskredits in Höhe von rund 60.000 Euro als Baukostenzuschuss für die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).

Fertigstellung Ende 2015 geplant

Zudem beauftragt er die zuständige Magistratsabteilung, für die geschätzten restlichen Kosten von mehr als 2,4 Millionen Euro im Voranschlag 2015 vorzusorgen. Diese setzen sich aus den tatsächlichen Errichtungskosten von 1,95 Millionen Euro und den Kosten zur Erschließung und Einrichtung zusammen. So kostet etwa die Versorgung mit Strom 75.000 Euro, mit Trinkwasser 111.000 Euro, der Erdgastank 10.000 Euro sowie die Kanalanbindung 52.000 Euro. Die Mitglieder des Stadtsenats stimmten alle dafür. Damit kann in Kürze der Spatenstich erfolgen und das Projekt Ende 2015 fertig gestellt werden.

Außergewöhnliche Lage mit besonderer Nutzung

Das neue Gebäude wird am Grundstück des ehemaligen Standortes entstehen. Der geplante Baukörper soll sich ohne aufwändige Erdarbeiten in die vorhandene Topografie einpassen. Aufgrund der außergewöhnlichen Lage sowie der besonderen Nutzung mit einem ganzjährigen Gastbetrieb werden an den Neubau besondere Anforderungen in Bezug auf die Funktionalität, Ökologie und Nachhaltigkeit gestellt: Unter einer großzügigen Dachkonstruktion vereine das Projekt diese hohen Ansprüche.

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Der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann erläuterte, dass es sich hier um das „Eingangstor zum Alpenpark Karwendel“ handelt. Das Gebäude stellt nicht nur das Ausflugsgasthaus im größten Naherholungsgebiet der Stadt Innsbruck dar, sondern wird zudem als Bildungseinrichtung beispielsweise für Schulklassen genutzt werden. Den von der IIG ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewann 2013 das Projekt von den Architekten Philip Lutz und Elmar Ludescher.


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