Rad: Auch zweiter Astana-Dopingfall betrifft Familie Iglinskij

Astana/Lausanne (APA) - Das kasachische Astana-Radteam um Tour-de-France-Gewinner Vincenzo Nibali ist von einem möglichen zweiten Dopingfall...

  • Artikel
  • Diskussion

Astana/Lausanne (APA) - Das kasachische Astana-Radteam um Tour-de-France-Gewinner Vincenzo Nibali ist von einem möglichen zweiten Dopingfall innerhalb weniger Wochen betroffen. Nach Valentin Iglinskij wurde auch dessen Bruder Maxim (33) positiv getestet. In der A-Probe eines am 1. August vor dem Rennen in San Sebastian vorgenommenen Tests wurde ebenfalls EPO nachgewiesen. Iglinskij wurde vom Weltverband suspendiert.

Valentin Iglinskij hatte am 11. August einen positiven Test abgegeben, Doping gestanden und auf die Öffnung der B-Probe verzichtet. Er wurde vom kasachischen Verband bereits für vier Jahre gesperrt und vom Team entlassen. Fällt bei seinem Bruder die B-Probe positiv aus, müsste Astana als Mitglied der Bewegung für einen sauberen Radsport (MPCC) eine Rennpause einlegen. Am Sonntag geht die für Astana so wichtige Almaty-Tour in Szene, für die auch Nibali verpflichtet wurde.

Astana-Teamchef Alexander Winokurow zeigte sich in einer Aussendung des Rennstalls „enttäuscht und verärgert, dass dieser Fahrer unsere Regeln und die Bedeutung unserer ethischen Grundsätze nicht verstanden hat“. Dies sei besonders für einen kasachischen Profi, der für das Image des Teams und seines Landes stehe, inakzeptabel. Maxim Iglinskij hatte 2012 den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen und war u.a. WM-Achter 2013.

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren